Kfz-Zulassungsstelle Geldern, Kreis Kleve, Kennzeichen GEL + KLE

Landkreis Kleve
Kfz-Kennzeichen KLE
Altkennzeichen GEL
Kfz-Zulassungsstelle Kleve, Geldern

Wo finde ich die Kfz-Zulassungsstelle in Geldern?

Nachfolgend die Anschrift, Telefonnummer und die Öffnungszeiten der Geldener Zulassungsbehörde. Am besten vereinbaren Sie vorab einen Termin, bevor Sie vor Ort Ihr Kfz zulassen, ummelden oder weitere Kfz-Angelegenheiten im Amt klären:

Kfz-Zulassungsstelle Geldern
Nebenstelle Geldern

Anschrift:

Boeckelter Weg 2
47608 Geldern

Kontaktdaten:

Telefon: 02821 85-521
Fax: 02821 85-590
Email: info@kreis-kleve.de

Öffnungszeiten:

Mo. 08:00 – 18:00 Uhr
Di. 08:00 – 18:00 Uhr
Mi. 08:00 – 18:00 Uhr
Do. 08:00 – 18:00 Uhr
Fr. 08:00 – 18:00 Uhr

Welche Bezirkskürzel sind in Geldern gültig?

Im Kreis Kleve, zu dem auch Geldern zählt, haben Sie die Wahl zwischen den Kennzeichenkürzeln KLE für Kleve und – seit Juni 2014 – auch GEL für Geldern.

Wie reserviere ich ein GEL-Wunschkennzeichen?

Sie können sich hierzu entweder direkt an eine der beiden Kfz-Zulassungsstellen des Kreises wenden. Diese befinden sich in Kleve und in Geldern. Bequemer und einfacher geht es jedoch online. Der Kreis Kleve stellt seinen Bürgern den frei verfügbaren Kennzeichenbestand online zur Reservierung zur Verfügung.

Mittels unserer Online-Verfügbarkeitsabfrage können Sie direkt auf den Kennzeichenbestand des Kreises Kleve zugreifen und kostenfrei prüfen, ob Ihr Wunschkennzeichen noch frei ist. Bei Erfolg können Sie uns anschließend mit der Reservierung und Schilderprägung beauftragen. Hierdurch sparen Sie Wartezeit beim Gang zur Kfz-Zulassungsstelle, der für die Zulassung eines Fahrzeugs immer noch notwendig ist.

Was kostet eine Wunschkennzeichen-Reservierung im Kreis Kleve?

Der Preis für ein Wunschkennzeichen – d.h. nicht für die Schilder selbst, sondern allein für die Wunschkombination – ist bundesweit einheitlich geregelt. Die Gebühren betragen stets 10,20 Euro sowie zusätzlich 2,60 Euro, sofern Sie die Wunschkombination zuvor reserviert haben.

Wieso sind im Kreis Kleve jetzt GEL-Kennzeichen reservierbar?

Das GEL-Kennzeichen gab es bereits in den Jahren 1956 bis 1974 im damaligen Landkreis Geldern. Durch die Zusammenlegung des Kreises Geldern mit dem Kreis Kleve wurde das GEL-Kennzeichen jedoch zugunsten des KLE-Kürzels abgeschafft.

Im Rahmen der seit dem 1. November 2012 bundesweit beschlossenen Kennzeichenliberalisierung wurde es allen Kreisen in Deutschland ermöglicht, auf Antrag ehemals zulässige Kennzeichenkürzel, die aufgrund von Kreisgebietsreformen (Zusammenlegung von mehreren Landkreisen) abgeschafft wurden, wiedereinzuführen. Voraussetzung hierfür war stets ein Kreistagsbeschluss.

Im Klevener Kreistag wurde erstmals im März 2012 – also noch vor dem bundesweiten Beschluss zur Kennzeichenliberalisierung – über die Wiedereinführung des GEL-Kennzeichens diskutiert und abgestimmt. Zunächst jedoch abschlägig. am 10. April  2014 kam das Thema dann erneut im Kreistag auf die Tagesordnung – diesmal mit positivem Ausgang für die GEL-Befürworter. Genau 3 Monate später, am 10. Juni 2014, erfolgte die erstmalige Ausgabe von neuen GEL-Kennzeichen.

Welche Beschränkungen gibt es für Kennzeichen-Kombinationen in Geldern?

Kennzeichenkombinationen dürfen maximal 8stellig sein. Da für GEL bereits drei Felder vergeben sind, können Sie im Anschluss nur noch maximal 5stellige Kombinationen bilden. Ein bis zwei Stellen sind dabei Buchstaben vorbehalten.

Wenn Sie also beispielsweise 1966 geboren wurden und gerne Ihr Geburtsjahr in Ihr Wunschkennzeichen integrieren möchten, sind Sie bezüglich der Buchstaben auf einen Buchstaben beschränkt. Oder Sie wählen nur die letzten beiden Zahlen Ihres Geburtsjahres.

Weitere Einschränkungen beziehen sich auf Sonderfälle wie z.B. Saisonkennzeichen oder Oldtimer-Kennzeichen. Für die Darstellung der Saisonmonate bzw. für das zusätzliche H bei Oldtimer-Kennzeichen wird jeweils eine der 8 maximal möglichen Stellen auf dem Nummernschild benötigt.

Last but not least sind die Buchstabenkürzel HJ, NS, SS, KZ und SA aufgrund ihres Bezugs zum Nationalsozialismus in Deutschland verboten.