Auto abmelden im gleichen Kreis

Die Abmeldung eines Kfz kann in jeder Kfz-Zulassungsstelle in Deutschland durchgeführt werden, gestaltet sich jedoch bei einem kreiszugehörigen Fahrzeug etwas kostengünstiger.

Die frühere Unterscheidung zwischen der vorübergehenden und der endgültigen Stilllegung gibt es nicht mehr. Nach dem Abmelden bei der Kfz-Zulassungsstelle wird das Auto für die Dauer von 7 Jahren vorübergehend stillgelegt. Läuft die 7-Jahres-Frist ab und das Fahrzeug wird nicht wieder zugelassen, bedarf es für eine erneute Anmeldung einer Vollabnahme durch eine technische Prüfstelle. Innerhalb der 7 Jahre kann das Fahrzeug jederzeit mit einer gültigen Hauptuntersuchung zum Verkehr wieder zugelassen werden. Der Gesetzgeber hat dahingehend die Kfz-Abmeldung sowie die Wiederzulassung für den Fahrzeughalter vereinfacht.

Eine endgültige Stilllegung des Fahrzeugs ist nur dann möglich, wenn der Fahrzeughalter einen Nachweis über die Verschrottung bei einem zertifizierten Verwertungsbetrieb vorlegen kann.

Außerdem bieten die Kfz-Zulassungsstellen neben dem Wunschkennzeichen die Reservierung des bisherigen Kennzeichens bei Abmeldung für die Dauer von 12 Monaten an. Die Nutzung dieses Dienstes lohnt sich für diejenigen Fahrzeughalter, die das Fahrzeug innerhalb des folgenden Jahres wieder zulassen wollen und das alte Kennzeichen erneut erhalten möchten. Wird der Reservierungsservice nicht genutzt, wird das Kennzeichen einem anderen Fahrzeug zugeteilt.

Benötigte Unterlagen zum Auto abmelden im gleichen Kreis

Ein kreiszugehöriges Fahrzeug kann mit den folgenden Dokumenten bei der zuständigen Zulassungsstelle abgemeldet werden:
  • gültiger Personalausweis oder Reisepass des Fahrzeughalters
  • Zulassungsbescheinigung Teil I bzw. Fahrzeugschein
  • Zulassungsbescheinigung Teil II bzw. Fahrzeugbrief
  • Verwertungsnachweis eines anerkannten Verwertungsbetriebes - bei endgültiger Stilllegung
  • Kennzeichenschilder
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