Versicherungskennzeichen für Roller, Moped, Mofa

Mopeds, Mofas, Trikes und leichte Quads, das heißt Kleinkrafträder mit maximal 50 ccm Hubraum und 45 km/h Höchstgeschwindigkeit, müssen ein sogenanntes Versicherungskennzeichen am Heck führen. Das Kennzeichen wird von den Kfz-Versicherungen ausgestellt. Ein Kennzeichen von der Zulassungsbehörde ist für Kleinkrafträder infolgedessen nicht notwendig. Zwingend ist allerdings, eine Haftpflichtversicherung für Mofa, Moped & Co. abzuschließen.

Jedes Jahr neu

Das Versicherungskennzeichen wird jedes Jahr neu benötigt. Sie erhalten es stets ab dem 1. März bis zum 28./29. Februar des Folgejahres bei Versicherungsstellen und Banken. Schließen Sie nach dem 1. März die Versicherung ab, erfolgt in der Regel eine anteilige Reduzierung des Beitrags. Wenn keine gültige Versicherung vorliegt, können Sie sich strafbar machen und sind nicht voll versichert!

Bei Wechsel des Versicherungsjahres zum 1. März wechselt das Versicherungskennzeichen seine Schriftfarbe. Diese ist entweder schwarz, blau oder grün auf weißem, reflektierenden Hintergrund.

Zweizeiliger Aufbau

Das Versicherungskennzeichen ist aus zwei Zeilen aufgebaut. Oben befindet sich eine zufällig vergebene Nummer aus drei Ziffern. Unten stehen drei Buchstaben, die für die jeweilige Versicherungsgesellschaft stehen. Zur Verhinderung einer erneuten Verwendung des Kennzeichens nach drei Jahren ist am unteren Rand zusätzlich das gültige Versicherungsjahr angegeben.

Rotes Versicherungskennzeichen zur Überführung

Es gibt zudem rote Versicherungskennzeichen. Diese werden lediglich an Händler ausgehändigt, die den Roller, das Moped oder das Mofa überführen, prüfen oder zur Probe fahren. Privatpersonen erhalten dieses rote Kennzeichen nicht!

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