Altkennzeichen in Brandenburg

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Brandenburg hat 14 Landkreise und vier kreisfreie Städte. Durch die Neubildung der Kreise 1993 gibt es zahlreiche weggefallene Kennzeichenkürzel. Die Wiedereinführung alter Kennzeichen in der Region ist differenziert. Es gibt Bezirke, die alle möglichen Regionalzeichen angenommen oder abgelehnt haben und einen Kreis mit zwei eingeführten und einem abgelehnten Unterscheidungszeichen. Einen deutschlandweiten Überblick verschafft Ihnen die Altkennzeichen Infografik.


Das Bundesland führte am 15. März 2013 die ersten Altkennzeichen ein. Die fünf grün eingefärbten Kreise haben jeweils alle verfügbaren Altkennzeichen eingeführt.

  • Kreis Ostprignitz-RuppinWK, KY und NP
  • Kreis BarnimBER und EW
  • Kreis Märkisch-OderlandFRW, SEE und SRB
  • Kreis Spree-NeißeFOR, GUB und SPB
  • Kreis Oberspreewald-LausitzCA und SFB

Im gelb markierten Elbe-Elster Kreis wurden die beiden Kürzel FI (Finsterwalde) und LIB (Bad Liebenwerda) eingeführt. Das Regionalzeichen HZ für Herzberg an der Elster, wurde hingegen abgelehnt.

In den rot hinterlegten Kreisen wurden alle beantragten Altkennzeichen abgelehnt. Die folgenden acht Kreise machen keinen Gebrauch von der Kennzeichenliberalisierung:

  • Kreis Oder-SpreeBSK, EH und FW
  • Kreis Dahme-SpreewaldKW, LC und LN
  • Kreis Teltow-FlämingJB, LUK, ZS
  • Kreis Potsdam-MittelmarkBEL
  • Kreis HavellandNAU und RN
  • Kreis OberhavelGRS und OR
  • Kreis UckermarkANG, PZ, SDT und TP
  • Kreis PrignitzPER und PK

Da es in Brandenburg keine Kreise mit unsicherem Status gibt, ist der Prozess der Wiedereinführung von Altkennzeichen grundsätzlich abgeschlossen. Die Entscheidungen sind jedoch nicht unbedingt endgültig. Zunächst abgelehnte Kennzeichen können in Zukunft möglicherweise noch eingeführt werden.


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